Mittwoch, Mai 30, 2007

San Francisco...

... die Stadt der 10 000 Hügel (in etwa) und genau auf einem solchen haben wir auch gewohnt. In Montreal habe ich im Hostel eine Anwältin kennen gelernt, die hier wohnt und uns netterweise angeboten hat, bei ihr unterzukommen, also konnten wir uns wieder einige Nächte Unterkunft sparen.

Alle typischen Dinge, die man so von San Francisco kennt, haben wir gemacht: Wir sind mit einem Cable Car gefahren, waren auf Alcatraz (Matze "Hier sieht es aus wie im Osten"), haben die Golden Gate Bridge besucht, warem in Haight Ashbury, dem Hippie-Viertel, haben in Chinatown gespeist, sind die Lombard Street, die wohl kurvigste Straße, die man auf 20 Metern haben kann, hochgegangen und waren sogar auf dem Carnavel '07, wo wir Fotos von uns als Basketballer gemacht, ca. 20 Gratispackungen Chips eingesackt und eigenartigen Starbucks-Kaffee mit Orangengeschmack verkostet haben.

Kurz zusammengefasst sieht es hier laut Matze wie in Neuseeland aus. Ich würde mal sagen ein bisschen wie in Dunedin, in der Stadt in der wir waren, da es auch so viele Hügelchen gibt und die Häuser eine kleine Ähnlichkeit mit denen auf der wunderbaren Insel haben.

Die Weiterfahrt hat sich dann als etwas schwieriger herausgestellt als geplant: eigentlich wollten wir einfach ein Auto für zwei Wochen mieten und Richtung Süden düsen. Allerdings sind die Aufschläge für unter 25-jährige und die Versicherungen der Hammer. Alles in allem wären wir da auf über $800 für die 14 Tage gekommen. Daher fahren wir jetzt mit dem Bus nach Las Vegas und mieten das Auto dann erst in Los Angeles, um zu den Stränden und nahe gelegenen Orten zu kommen, davon aber bald mehr.

Dienstag, Mai 29, 2007

Miami Beach

Eine neue Stadt, ein neuer Eintrag...
Dieses Mal eine ganz andere Erfahrung, kein wirkliches Sightseeing mehr, sondern Sonne, Strand und 'braun werden', zu mindest war das der Plan. Das Wetter hat leider nicht ganz mitgespielt, also mussten wir ein wenig umdisponieren. Am Strand waren wir trotzdem, die Sonne hat auch ein paar Mal geschienen und ich hab es geschafft, durch die ganzen Wolken hindurch einen Sonnenbrand zu bekommen.

So viele kurze Röcke wie hier hab ich noch nie gesehen. Kaum eine Frau unter 40 hat einen Rock an, der länger ist als gerade mal nötig und geflirtet wird hier auf den Straßen. Wir wurden auch endlich mal mobil, haben uns ein Moped gemietet und sind auf der Insel herum gefahren. In die Stadt sind wir nicht richtig gekommen, da wir eher auf der vorgelagerten Insel, Miami Beach geblieben sind. Lustig sind hier auch die Vorschriften, beim Moped fahren muss man nicht etwa einen Helm tragen, nein, es ist vorgeschrieben einen Augenschutz, wie etwa eine Sonnenbrille, zu haben.

Ganz eigen war hier auch die Mentalität und das Aussehen der Stadt, alles schon etwas südländischer angehaucht, im Supermarkt wird einem der Preis auf Spanisch gesagt und auch der Häuser und Gewandstil ist etwas mexikanisch. Und in Sachen Zigarren und Pfeifen sind sie hier auch ganz groß.

Wir waren in 2 verschiedenen Hostels, da die Preise im 1. Hostel auf Grund des Memorial Weekends sehr gestiegen sind und wir daher für die letzte Nacht umgezogen sind. Das erste war super-duper, mit eigenem Bad und hoteleigenem Swimmingpool und Freiluftküche, richtig wie im Urlaub. Das 2. hingegen war nicht so der Hit, spärlichst ausgestattet, nur mit Bett und Schließfächern, konnten wir (vor allem Matze) kaum ein Auge zu tun, da die ganze Nacht über die Badezimmertür zugefallen und wieder aufgegangen ist und es alle 10 Sekunden einen lauten Knall gab.

Nach der anstrengenden Nacht gab es dann auch noch am Flughafen einiges zu erleben. Erstmal haben wir den Bus in die falsche Richtung genommen und sind daher eine halbe Stunde länger durch die Gegend gefahren hätt der Busfahrer auch mal erwähnen können), da wir aber den früheren Bus genommen haben, war das noch okay, als wir dann endlich am Flughafen angekommen sind, haben wir auf unseren Tickets gesehen, dass der Flug eine Stunde früher geht als die im Internet angeführte Zeit, jetzt waren wir etwas verwirrt und ich etwas (untertrieben) nervös. Netterweise hat uns so ein Mann mit einem Wagen der pieps herum gefahren von einem Schalter zum anderen (weil wir auch nicht genau wussten zu welcher Fluglinie wir mussten). Im Endeffekt hat die Zeit im Internet gestimmt, naja eigentlich hat sie sich sogar nach hinten verschoben und wir mussten 2 weitere Stunden warten, ich war wieder glücklich und hatte den Schock überstanden und wir sind heil in San Francisco angekommen.

Donnerstag, Mai 24, 2007

Washington D.C.

Die Hauptstadt unserer lieben Ami-Freunde. Matze vergleicht es ja am ehesten mit Brüssel. Die Stadt besteht eigentlich zum Großteil nur aus Bürogebäuden, irgendwelchen offiziellen Häusern und jeder, jeder Menge 'Memorials', für jeden Präsidenten und jedes Ereignis gibt es dort irgendein Haus oder einen Park oder einfach einen Obelisken/Hinkelstein. Wir haben jede Menge Fotos gemacht, welche man auch wieder unter dem Link links bewundern kann.

Als wir dort waren war anscheinend gerade 'Graduation Week' und da wir direkt neben einer Uni gewohnt haben (George Washington University), haben wir das live miterlebt. Jeden Tag konnten wir Studenten in ihren coolen Umhängen und mit ihren Kappen sehen, die von ihren Verwandten bewundert und fotografiert wurden. Ist schon ein größeres Ereignis hier als bei uns daheim. Ich hab ja von meinem Uniabschluss noch kaum was mitbekommen.

Unser Hostel war ganz nett, von außen zwar eine Bruchbude, aber amerikanischer Standard halt, und wir haben (bis jetzt) nicht einmal was dafür bezahlt, die haben es irgendwie verschwitzt, Geld von uns zu verlangen, wahrscheinlich weil wir ihnen wegen all unserem Gepäck leid getan haben.

Dienstag, Mai 15, 2007

New York - Part B

VORSICHT! Dieser Post ist ziemlich von Matze.

Seit vier Nächten befinden wir uns im Continental Hostel in New York City, nachdem wir Tys und Franks Wohnung (frisch geputzt) verlassen haben.
Der Hauptunterschied ist, dass es hier nix gibt, wegen dem man gerne da wäre. Vielleicht noch, dass ein Bett im Zimmer ist, aber es ist ein Hochbett und irgendwie noch saukalt nachts. Die Zahl der Leute, die 20 Stunden am Tag ein Stockwerk über uns Limbopartys feiert, ist um ca. die Anzahl der Mitglieder einer mexikanischen Einwandererfamilie größer, und ab 8 Uhr morgens wird man im 4-Minuten-Takt von mindestens einer schlagenden Gangtür geweckt. So lustig sich das anhört ist es dann auch tatsächlich. Darüberhinaus sind die Mitglieder der Rezeption entweder so freundlich wie scheinheilig oder direkt beleidigend ("Get out of my face, stupid bitch!" - nicht zu uns), dabei aber ehrlich.

Dafür haben wir umso mehr Spaß, wenn wir tagsüber in der Stadt unterwegs sind. Das Wetter schließt sich nahtlos an das in Boston an, der einzige Tag mit Regen ist unbemerkt an uns vorüber gegangen. Weitere Eindrücke von unseren Ausflügen lassen sich auch aus dem zweiten Teil unserer New York-Galerie entnehmen. Das Klicksystem auf das Bild links oben bleibt das gleiche.

In East Village gab es dann noch ein Special Treat für Alex, wir waren bei "Max Brenner, Chocolate by the Bald Man". Ein Café nur für Leute, die auf Schokolade abfahren. Mit extra merkwürdig geformten Tassen und schokosüchtigen Bedienungen. Wir haben uns für heiße, weiße Schokolade mit Marshmallows (ich) bzw. heiße Schokolade mit Schoko-Pops und einem Schnapsglas voll mit heißer Schokolade mit weißen Schokostreuseln und Mundfeuerwerkbröseln bestreut.
Man merkt es schon, sehr schokoladig die ganze Angelegenheit und damit genau das richtige für Alex.


Gestern Abend waren wir dann noch für wenig Geld auf einem Mando Diao-Konzert. Ein eigenes Bild der Vorstellung kann man sich dank neuester Internettechnik direkt hier machen:

Ich persönlich muss dazu sagen, dass mich die "Vorband" Pop Levi um einiges mehr begeistert hat, nicht zuletzt durch ihre wahnsinnigen Songs und einen Gitarristen, der Helge Schneider auf Crack (mit der Gitarre bis zu den Brustwarzen hochgeschnürt) nicht unähnlich ist. Also war für jeden was dabei.

Die nächste Meldung wird sich wohl erst wieder aus Washington ergeben, Donnerstag Mittag ist hier Abfahrt. Man sieht sich ja dann da. Tschüssi

Dienstag, Mai 08, 2007

NYC - Part 1

Angekommen im Big Apple, in der Stadt der gelben Taxis, des grünen Zentrums, der unendlichen Shoppingmöglichkeiten, der vereitelten und ausgeführten Terrorattacken, der HotDog-Stände (Fleisch only), dem Schauplatz vieler Serien und Filme und der Lieblingsstadt von Michael Jackson, Spider-Man und Queen Elisabeth II.: New York City!

Die ersten Nächte durften wir beim Bruder von einem Freund von mir übernachten. Der wohnt sehr gut gelegen und teilt sich mit einem Freund ein 3-Zimmer Appartment. Wir bekamen Luftmatratzen und konnten vor dem riesigen Flatscreen unser Nachtlager aufschlagen.

Haben schon einiges gesehen, gleich am Sonntag waren wir im Central Park, das 'echte' Leben eines New Yorkers genießen. Außerdem waren wir noch beim Times Square, für den WOW-Effekt: wow, so viele Werbeflächen, wo so viele Dinge leuchten,...

Die Gegenden, die wir schon durchwandert haben, sind Little Italy, China Town, East Village (unser Favorit), Financial District.

In NYC gibt es auch sehr viele interessante Shops, wie beispielsweise den M&M's Shop in dem lauter Promo-Material kaufen kann, wie auch M&M's in jeder Größe und Farbe. Darüber hinaus kann man seine M&M's Farbe scannen lassen. Mit dem Ergbnis waren Matze und ich nicht wirklich zufrieden. Warum? Das seht ihr hier:


Soweit ein kurzer Einblick in die ersten Tage hier. Am Freitag ziehen wir noch für eine Woche in ein Hostel und da gibt's dann mehr von uns zu hören (und vielleicht auch zu sehen)...

Sonntag, Mai 06, 2007

Boston

So, auch von unserer ersten Station Boston gibt es inzwischen einige Fotos. Der Menge wegen befinden sie sich in einem eigenen Fotoalbum, zu erreichen durch einen geschickten Klick auf nebenstehende Collage.
Unsere Unterkunft befand sich eine ganze Ecke weiter ausßerhalb bei einer leicht exzentrischen, aber dennoch sehr leckeres Früchstück zubereitenden älteren Dame. Die Zimmer waren recht teuer, aber dass hier keine neuseeländischen Verhältnisse herrschen, haben wir uns inzwischen schon denken müssen.

Die vier Tage haben wir in Boston mit relativ standardmäßigem Touristenprogramm verbracht: Freedom Trail, der einen anhand einer roten (und dennoch verlierbaren) Linie an verschiedenen Denkmälern der Stadt vorbeiführt, Harvard University, die durch satten Grasbewuchs und einen langweiligen Campus bestach, der Charles River mit seinen Segelbooten und Brücken, und natürlich ein wenig des Shoppings, doch hielt sich das noch sehr in Grenzen.


Von einer ereignislosen Fahrt nach New York berichten wir, natürlich wieder entsprechend bebildert, an anderer Stelle.

Dienstag, Mai 01, 2007

Das war Kanada

So, jetzt ist ein neuer Abschnitt angesagt. Habe Kanada verlassen und befinde mich auf meinem ersten Zwischenstopp in den USA. Die letzten Tage in Toronto habe ich noch sehr genossen.
Ich habe mir einen neuen Look verpasst, war in einer Friseurschule und habe dort "Versuchskanninchen" gespielt, ist aber was Gutes dabei raus gekommen, oder?



Abends habe ich mich dann mit Nathan getroffen und mich von ihm verabschiedet, wurde zu einem leckeren asiatischen Essen eingeladen und danach waren wir noch italienische Nachspeisen essen. Auf dem Heimweg wurde ich dann von Peter eingeladen, noch mit ihm in einen Club zu gehen. Haben auch Judith dort getroffen und ordentlich abgetanzt.




Am Freitag war denn mein verfruehtes Geburtstagsessen im Buero angesagt, mit Pizza und oesterreichischem Wein. Danach gab es auch noch die uebliche (sehr farbenfrohe) Torte aus dem Supermarkt.



Abends durfte ich dann meine Nachfolgerin begruessen, die in meinem ehemaligen Haus wohnt und meine ehemalige Arbeit uebernimmt. Habe ihr gleich alle wichtigen Dinge in der Umgebung gezeigt, haben lange geplaudert und uns sehr gut verstanden.

Das Wochenende habe ich dann, wie vielleicht schon einige Leute, die versucht haben mich zu erreichen, herausfinden mussten, in der "Pampa", also in der Natur verbracht. Bin mit Jo zu Bekannten von ihm in den Norden gefahren, dort sind wir zu einer Geburtstagsparty (nicht meiner) gestossen und haben brav mitgegessen und mitgetrunken. Jo hat ihnen auch beigebracht, wie man "Kleiner Feigling" richtig trinkt.




Danach haben wir bei einem Freund uebernachtet, der gerade sein Haus mitten im Nirgendwo, neben einem kleinen Bach und umgeben von Baeumen baut. Haben Siedler gespielt und sie waren schon voller Furcht, dass sie gegen die Meister (aus dem Land, in dem es erfunden wurde) spielen mussten, jedoch hatte ich vergessen, wie schlecht ich in dem Spiel bin und natuerlich haben wir haushoch verloren.


An meinem Burzeltag sind wir dann noch weiter in Richtung Norden gefahren, naemlich in den Algonquin Park. Dort haben wir eine Wanderung gemacht, wobei wir keiner Menschenseele begegnet sind, leider aber auch keinem Tier. Die Landschaft war trotzdem sehr beeindruckend und das Wetter traumhaft.








Zum Abschluss des Tages sind wir dann noch all-you-can-eat Sushi essen gewesen. Montag war dann der Verabschiedungstag, noch ein letztes Mal ins Buero, dann zu Judith und Peter und danach noch "daheim" "good bye" sagen und dann ab in den Bus fuer 14,5h.


Gluecklich in Boston angekommen, muss ich auch schon zum Flughafen eilen, um meinen ersten Reisepartner abzuholen. Matze, ich komme!