Freitag, Februar 23, 2007

Hello Toronto

Nach 2,5 und dann nochmal 5 Stunden Busfahrt bin ich, mit etwas Verspätung, in Toronto gelandet. Die Leute bei denen ich wohne (Eduardo und Gaby) scheinen ganz nett zu sein. Mein Zimmer ist gut und ich habe ab jetzt auch durchgehend Internet (yeah).
Morgen werde ich mich mal auf Entdeckungsreise rund um mein neues Zuhause begeben und ein paar Kleinigkeiten erledigen.

Was ein deutlicher Unterschied zwischen Toronto und Montreal ist: die Sprache. Es ist zwar überall alles zweisprachig angeschrieben (Englisch und Französich), allerdings spricht in Montreal jeder Französich und hier wird man immer auf Englisch angesprochen.

Zuerst einmal mein neues Zuhause in einer stillen Straße...

Küche...

Badezimmer...

mein Zimmer...

und ich natürlich...

Gestern war ich zum 1. Mal "richtig" in der Stadt und habe den 2. Praktikanten der Wirtschaftskammer getroffen. Sein Name ist Peter und wir waren beim Starbucks und haben fast 4 Stunden lang nur gequatscht. War sehr nett, wir verstehen uns ganz gut (denke ich zu mindest). Wollen am Mittwoch gemeinsam in die Art Gallery gehen, allerdings muss er vorher noch eine Wohnung finden.

Heute war ich im Science Centre. Dort waren massenweise Kinder, als wäre irgendwo ein Nest oder so, dementsprechend laut war es auch. Lustig war aber, dass man wirklich in jedem Raum fast alles drücken oder anfassen oder sonst was konnte. Auf Erklärungen oder so sind die hier nicht so aus, glaub ich, hauptsache irgendwas bewegt sich oder macht Geräusche. Ein paar Eindrücke davon:

Regenwald

was auch immer

meine Fußabdrücke

Was auch ganz lustig hier ist der öffentliche Verkehr. In den U-Bahnen kann man sich Tokens kaufen, das sind ganz kleine Münzen und diese sind sozusagen die "Eintrittskarten" in die Station. Aber sobald man drin ist, hat man diese natürlich nicht mehr, daher gibt es in den U-Bahnen keine Kontrollen und man könnte eigentlich auch den ganzen Tag herumfahren. Aus den Bussen kommt man auch direkt zu einem separaten Eingang zur U-Bahnstation. Habe das ganze System aber noch nicht so 100%ig verstanden. Fühl mich immer noch als würde ich schwarzfahren. Aber ab Donnerstag habe ich dann eh meine Monatskarte (für saftige 100 CAN$ = 66€) und brauch mich nicht mehr komisch fühlen.

Donnerstag, Februar 22, 2007

Good bye Montreal

Kurz nach dem ersten Eintrag bin ich in die Kueche gegangen und in ein Maki-Dinner gestossen, zu dem ich auch gleich eingeladen wurde. Sechs oder sieben verschiedene Rollen gab es mit Avocado, "Eierspeis", Gurken, Karotten und einer Geheimzutat (Crunchy). Sehr, sehr lecker kann ich nur sagen.

Ravi beim Schlemmen...

und der Koch.

Der naechste Tag: Morgens waren wir (ich und 2 Leute aus dem Hostel) eislaufen. Es gab im zugefrorenen Hafen eine riesige Eisflaeche mit Baenken und Baeumen drauf.

Ein Teil der Eisfläche

Vicky und ich beim Posieren.

Danach habe ich einen Berg (Mount Royal) bestiegen. Das ist eigentlich eher ein Huegel und mitten in der Stadt, aber Berg hoert sich besser an und ausserdem war es auch sehr anstrengend (zeitweise durch Schnee stapfen und unzaehlige Stiegen steigen). Ganz oben angelangt hatte man dann eine grossartige Aussicht. Lustig ist vor allem das Auftreten von alten Haeusern gleich neben den Wolkenkratzern.

Abends waren wir (= Ravi, ein Kanadier, Vicky und Donna, 2 Schottinnen und ich) dann in einem Pub essen, wo spaeter auch 2 Bands gespielt haben.

Und heute habe ich mir nochmal die Stadt gegeben, mein Ticket nach Toronto fuer morgen gekauft und eben waren wir noch beim Lichterfest. Dort haben wir Marshmallows gegrillt (die Jacken dabei verstunken), heisse Schokolade getrunken und ein Feuerwerk begutachtet. Wenn man sich gern lang anstellt, haette man auch Trampolin springen oder Bob fahren in einer Eisbahn koennen. Da dem aber nicht so war, haben wir uns auf den Heimweg gemacht und ich pack jetzt mal meine sieben (oder acht) Sachen, um alles fertig zu haben fuer morgen.

Dienstag, Februar 20, 2007

Jetzt bin ich da

Ich wollte mal allen Bescheid geben, dass ich gut gelandet bin und auch Montreal gut erreicht habe.

Das vielleicht Wichtigste: es ist nicht so kalt wie ich dachte. Man sieht schon einige Leute auf der Straße, allerdings haben die verschiedenste Arten sich vor dem Schnee und der Kälte zu schützen (vom Moonboots und eigenartigen, die Ohren schützenden Hauben/Kappen bis über Lederjacke und Joggingschuhen ist alles vertreten - verschiedenes Kälteempfinden halt). Aber trotzdem gibt es Schnee, damit dies auch mal gesagt sei. Und jede Menge Salz auf den Straßen, weshalb die meisten Autos auch wie folgendes aussehen:

Die Jugendherberge habe ich gleich gefunden, ist was ganz Kleines und ich übernachte in einer Art Schlafsaal auf eine Luftmatratze, die einzelnen Schlafplätze sind durch Vorhänge getrennt und Frühstück ist im Preis von etwa 13€ auch dabei.

Der Schlafsaal

Mein Schlafplatz

Das Bad

Interessante Klobeschriftung

Bei meiner Ankunft habe ich gleich einen Japaner kennen gelernt, der hier in einem Restaurant arbeitet und der mich gleich mal bekocht hat, da das ja mein erster Tag war. Nachdem ich mich gestern aber erst mal an die neue Zeit gewöhnen musst, bin ich schon um 9 ins Bett (bei uns 3 in der Früh) und heute hab ich mit einer Stadtbesichtigung begonnen.

Rathaus

Graffiti

Dabei war auch das 'Museum of Contemporary Art' und die Bibliothek, wie auch die alte Innenstadt, wo ich auch im Moment ansässig bin. Morgen kommt dann das Stadtinnere, wie auch der kleine (oder größere, weiß ich noch nicht) Berg, den die Stadt zu bieten hat. Bin schon mal gespannt.