Donnerstag, August 09, 2007

Argentinien II + Uruguay I + Ende

Iguaçu

"Die" Attraktion hat auch uns beeindruckt. Zuerst haben wir uns das ganze von der brasilianischen Seite gegeben, aber da dise nicht ganz so zeitaufwaendig ist, wurde der Ausflug in einen 3-Laendertrip verwandelt. Haben zuerst den (nach der Menge der erzeugten Energie) groessten Staudamm der Welt, den Itaipu, in Paraguay besucht, dann waren wir in der paraguayianischen Stadt mit der groessten Kaufkraft des Landes, Ciudad del Este und schliesslich haben wir uns die von UNESCO zum Weltkulturerbe (wie kaum irgendetwas anderes in Suedamerika, ich wuerd mal sagen die haben sehr, sehr viel Zeit bei UNESCO) erklaerten Wasserfaelle angesehen. War ein kleiner "walk" und eine nette Busfahrt.
Wieder im Hostel angekommen haben wir uns dazu entschlossen eine kleine Barrunde zu machen und haben lecker Cocktails geschluerft. Am naechsten Tag waren wir dann morgens noch etwas fertig, aber nach einem eigenartigen Fruehstueck (Croissants mit Zuckerglasur und Kaese) hat sich das auch gelegt. Mit dem Bus sind wir dann zu der argentinischen Seite der Faelle gefahren. Von da an ging es los mit dem "wandern". Haben eine kleine Runde gemacht und dann war gleich Action angesagt: mit einem Speedboot direkt unter die Wasserfaelle, naja eigentlich nur fast, ein oder zwei Meter entfernt waren wir schon, aber eine richtige Dusche haben wir abbekommen... Danach sind wir mit einem kleinen Faehrboot auf eine Insel, dort weitergewandert, wieder zurueck und dann auf den Pfaden ueber die Wasserfaelle spaziert. Abschliessend gab es noch eine Zugfahrt zum "Garganta del Diablo ", der Teufelsschlucht, wo man die Wassermassen hautnah nur so herabstuerzen sah.
Direkt nach diesem Ausflug haben wir den Bus nach Buenos Aires genommen, der leider kurz nach Abfahrt gleich eine Panne hatte und die Busorganisation erst einen Mechaniker rufen musste, der nach etlichem Warten kam und den Bus wieder zum Laufen gebracht hat. Das Warten hat uns der Busbegleiter mit einem (unerwartet ausgiebigem)Abendessen und interessanter Musik vertrieben.



Buenos Aires

Die Stadt meiner Traeume... Naja, vielleicht ein bisschen uebertrieben, aber haette ich noch Zeit, wuerde ich schon gerne hier haengenbleiben. Es ist einfach wunderschoen hier, gibt super Parks, die Lokale sind der Wahnsinn: super stylish und einigermassen guenstig, shoppen ist genial hier: es gibt unzaehlige Maerkte und Boutiquen in denen Wahnsinnssachen zu Spottpreisen angeboten werden UND es gibt eine U-Bahn (was ich in Suedamerika nicht fuer moeglich gehalten haette), in der man um weniger als 0,20€ eine beliebig lange Strecke zuruecklegen kann. Ich glaube ich habe meinen Punkt gemacht! Trotzdem haben wir diese wunderschoene, geniale, tolle Superstadt verlassen, um uns noch was Neues anzusehen.





Montevideo und Colonía
Um einen neuen Stempel im Pass zu ergattern (und nur darum), sind wir auch noch nach Uruguay gefahren. Dafuer sind wir auf ein Boetchen gehuepft und haben das Meer ueberquert, dann musste noch ein terrestrisches Gefaehrt herhalten und schwups, waren wir in Montevideo. Dort waren wieder eine Stadtbesichtigung, lecker Essen gehen und jede Menge shoppen angesagt. Nach zwei Tagen gab es dann noch einen Zwischenstopp in wunderschoenen Kolonialstaedtchen Colonía, von wo aus wir die Faehre zurueck nach Buenos Aires genommen haben.



Zum Schluss bleibt nur zu sagen:
Schoen war's, aber jetzt hat mich Oesterreich wieder! Bis bald, meine Lieben, und danke fuers brave Lesen meines Blogs.

Mittwoch, August 01, 2007

Bolivien II + Argentinien I

La Paz

Hier habe ich unerwarteterweise doch etwas mehr Zeit verbracht. Liesi ist naemlich spaeter angekommen als erwartet: Ihren Flug von Miami nach La Paz gab es in Miami naemlich ploetzlich nicht mehr, da die Fluglinie fast 4 Monate zuvor Pleite gegangen ist und das bei STA Travel niemand wusste. Also hat sie sich einen anderen Flug gebucht und ist einen Tag spaeter angekommen. Haben dann am Flughafen auch gleich mit Matthias auf seinen Flug gewartet, fliegender Wechsel sozusagen.
Dann waren wir nach ein paar Stunden Schlaf schoen fruehstuecken, noch etwas shoppen und haben einen Bus zu unserem naechsten Stop gebucht:

Potosí

Nach einer Nacht im Bus und etwas herumgeirre und -gewarte in der Stadt haben wir es geschafft, eine Agentur zu finden, die uns in die Bergwerke der einst reichsten Stadt Suedamerikas bringt. Wir wurden standardmaessig ausgetattet, sodass uns auch bei dem ganzen Wasser, Staub und herunterfallenden Steinen nichts passieren konnte. So ganz geheuer war uns da drin aber trotzdem nicht, da wir direkt auf den Schienen entlang gingen und staendig vor entgegenkommenden oder uns folgenden Waegen fluechten mussten. Sind schon harte Burschen, die dort jeden Tag drin herumlaufen und ihre Cocablaetter kauen...


Uyuni
Nach einer erneuten Nachtfahrt (bis eins in der Frueh) haben wir dann endlich die Stadt erreicht, von der aus die beruechtigte Tour durch die Salzwueste beginnt. Die Dauer der Tour war 3 Tage, die Temperatur lag in der Nacht bei -15 Grad und das bei ungeheizten Raeumen, sprich wir mussten auf unsere Schlafsaecke vertrauen. Landschafltich war die Reise ein Wahnsinn, wir haben so viele Lagunen und Steppen und Berge und wuestenartige Gebiete und SALZ gesehen! Unterwegs waren wir mit einem 4x4, wobei der Fahrer zugleich unser Guide war, die Beifahrerin die Koechin, das gemeinsame Kind ein Anhaengsel und ich die Dolmetscherin fuer eine Familie aus Daenemark und Liesi. Weiss nicht wie gut ich meinen Job gemacht habe, aber meine Spanischkenntnisse haben sich seit Anfang der Reise auf jeden Fall ein bisschen verbessert. Die Koechin hat auf jeden Fall ihren Job gut gemacht und uns 3x taeglich mit leckerem Essen versorgt und mich uns Liesi sogar extra vegetarisch. Einige Eindruecke von dieser erlebnisreichen Tour gibt es hier:











Chile
Irgendwie doch unerwartet waren wir dann in Chile, da der Weg von Bolivien aus nach Argentinien laenger gewesen waere. Haben uns nach der Tour also bei der Grenze absetzen lassen, dann gleich entgegenkommende Busse nach freien Plaetzen gefragt und beim 2. hatten wir dann Glueck, viel mehr Glueck als wir erwarteten, wie wir spaeter erfuhren. Busse gehen naemlich nur 3x pro Woche und die naechsten waeren schon ausgebucht gewesen, also haetten wir 5 Tage warten muessen und da waere unser Zeitplan doch schon etwas durcheinander gekommen. Liesis Platz war dann ein ganz spezieller, bei den Busfahrern vorne, wobei einer dann auf einer leeren Kiste Platz nehmen musste. Wir nehmen mal an, dass das Geld fuer unsere Tickets in die Tasche dieser Busfahrer ging und nicht an die Busorganisation selbst, aber das war uns mal egal.

Salta
war unser naechster Stop. Im Bus bin ich neben einem Deutschen gesessen mit dem (und einer suedafrikanischen Freundin von ihm) wir uns dann ein Zimmer geteilt haben fuer die erste Nacht. Den Tag haben wir dann auch mit den beiden verbracht, waren auf einem kleinen Aussichtshuegel, auf dem wir mit einer Gondel gefahren sind, haben Empanadas auf einem lokalen "Foodcourt" durchprobiert und es uns in der Sonne auf dem Hauptplatz bei einem Kaffee gut gehen lassen. Abends waren wir dann noch schoen Essen, Cocktail trinken und danach bei einem Konzert von einer doch nicht unbekannten argentinischen Band, wenn man nach der Zahl der Besucher geht.

Und jetzt? Sind wir in Iguaçu und schauen mal, was eine der Hauptattraktionen des Landes zu bieten hat...


Montag, Juli 23, 2007

Peru II + Bolivien I

Cuzco - wie es weiter ging
Wir haben beim Zugbuchen in Cuzco zwei Hessen kennen gelernt, die auch etwas planlos waren, nachdem die Zuege nach Machu Picchu fuer 5 Tage gestrichen wurden. Also haben wir uns wieder mit ihnen getroffen und weitere Plaene ausgeheckt. Im Endeffekt haben wir es geschafft, eine 4-Tagestour zu buchen, die einen Tag mountainbiken, 2 Tage radfahren und den kroenenden Abschluss: einen Besuch des Machu Picchu beinhaltet. Der Abend vor der Tour war auch noch ganz nett, da wir in einer grossen Gruppe mit 6 oder 7 Leuten durch die Bars und Clubs von Cuzco gezogen sind und Freigetraenke eingeloest haben, die sie uns ueberall nachgeschmissen haben. Dann gab es allerdings nur 2 Stunden Schlaf bis zum Start der Tour. Am ersten Tag wurde uns leider gleich ein Strich durch die Rechnung gezogen und wir mussten auf Grund von Streiks und Protesten das Mountainbiken streichen und sassen stattdessen in einem kleinen Ort fest und spielten Karten. Sonst hat alles aber ganz gut geklappt (nach suedamerikanischen Verhaeltnissen), wir haben wunderschoene Landschaften gesehen und sind in die Inkageschichte eingetaucht.


Titicaca
Von Cuzco sind wir dann fast ohne Probleme (nur mit ein Mal unerwartet Bus wechseln und 3 Stunden Wartezeit an der Grenze) nach Copacabana gekommen. Haben gleich einen Ausflug auf die Isla del Sol, mitten im Titicacasee, gemacht und am naechsten Tag haben wir noch einen "Berg" bestiegen, um uns dann weiter auf den Weg nach La Paz zu machen. Die Busfahrt war schon etwas schwieriger, da der Bus eingegangen ist, der Beifahrer 2 Stunden versucht hat, ihn zu reparieren, gescheitert ist und erst dann einen Ersatzbus bestellt hat, der auf Grund von Blockaden weiter 2 Stunden gebraucht hat. Am naechsten Morgen haben wir dann einen Trip gebucht und sind gleich Mittags auf in die...

Pampas
Wie man sich schon aus der Redewendung ableiten kann, liegt diese Gegend ganz weit weg von allem anderen... im Nirgendwo. Wir haben von La Paz aus den Flieger genommen fuer eine Stunde nach Rurrenabaque, dann ging es am naechsten Tag mit dem Auto fuer 3 Stunden weiter, um dann mit dem Boot noch 2 Stunden in unser Camp zu fahren. Erlebt haben wir viel: hunderte Krokodile und Schildkroeten, Affen und Voegel gesehen, mit Flussdelfinen geschwommen, Capybara (wissenschaftliche Bezeichnung, soviel ich weiss: Riesenmeerschweinchen, vielleicht aber auch Wasserschwein, wer weiss) beobachtet, Piranhas gefischt (Matthias hatte 3, bei mir hat es nur fuer eine Sardine gereicht, die wir natuerlich gleich wieder frei gelassen haben), Anacondas gefangen (natuerlich hatte wieder Matthias das Glueck oder Koennen und durfte sie sich gleich umhaengen),...
Zurueck geflogen sind wir dann mit einem Mini-Flugzeug fuer 20 Passagiere, in dem jede Reihe nur 2 Sitze hatte und der Gang dazwischen so tief war, dass sich jeder ducken musste. Die Landebahn war auch ganz interessant, da es von einer Erdbahn, zu einem Rasen ueberging und das Terminal eine kleine Huette mit Baenken drin war.


Wieder zurueck in La Paz hat mich heute schon Melly verlassen. Morgen bekomm ich dann eine neue Begleitung, Liesi und uebermorgen verlaesst mich Matthias noch, dann reise ich mit Liesi fuer weiter 3 Wochen noch herum.

Dienstag, Juli 10, 2007

Ecuador III + Peru I

Ein kleiner Überblick über die Reise durch Ecuador, ein Plan mit unserem Weg durch Peru folgt bald...
Erlebnis Busfahrt - Fortsetzung der Fortsetzung

Ja, die Busgeschichten gehen uns glaub ich nie aus. Diesmal sogar grenzüberschreitend. Nach Montañita hatten wir mal die Nase voll vom Strand, weil uns das Wetter einfach zu schlecht war und haben uns entschlossen, noch nach Cuenca (wieder mal was, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklaert wurde, die müssen ordentlich was zu tun haben) zu fahren. Dort waren wir dann 2 Tage und sind dann nach Peru. Dafür haben wir einen Bus an die Küste genommen für 3,5 h, dann einen über die Grenze für nochmal ca. 3,5 h und dann hat das Abenteuer begonnen: wir in Peru ohne Soles und ohne Ahnung, welchen Bus wir weiter nehmen sollen. In Ecuador waren Busterminals üblich, wo man alle Busgesellschaften auf einem Fleck angetroffen hat, hier ist das leider nicht so, also haben wir uns von einem (Moped-)Taxifahrer mitschleppen lassen, der uns zu einer Busorganisation bringen wollte und vorher noch zum Geldwechseln, was im Endeffekt keine Wechselstube, sondern ein Typ mit einer Warnweste und einem Packen Bargeld in der Hand war. Trotz unserer Zweifel und all der Warnungen haben wir das trotzdem gemacht (und nachgerechnet nur um ca. 10 € übers Ohr gehauen worden) und mit unserem neuen Bargeld 2 Tickets für einen Luxusbus mit Ledersesseln und Essen ausgegeben. Nach weiteren 20 Stunden (Nachtfahrt) waren wir dann endlich in Lima und da gab es eine neue Herausforderunge: Melly treffen. Hab ihr noch vor ihrem Abflug eine Mail geschrieben mit unseren ungefaehren Busdaten, die sie allerdings nicht gelesen hatte und die Adresse, bei der wir uns treffen wollten (wo sie untergebracht war) haben wir auch nach 30minütiger Suche mit Taxifahrer und Securitytypen nicht gefunden. Auch der Notfallplan, uns per Handy zusammen zu rufen ist gescheitert, da sie keinen Empfang in Peru hat. Also waren wir im Internetcafe und haben ihr eine Mail geschrieben, dann mussten wir was essen und sind dann nochmal ins Internetcafe. Leider hatte sie da noch nicht geantwortet und schoen langsam gingen uns die Ideen aus, v.a. weil wir in einer ziemlich abgeschiedenen Gegend waren. Dann sind ein paar Touristen ins Internetcafe gekommen und (man stelle sich vor) eine davon war Melly.

Lima

Die riesige Hauptstadt Perus hatte uns nicht lange. Wir sind einen Tag durch die Stadt gegangen, haben uns das Zentrum und die Touristengegend angesehen und am Abend beim Kaffeetrinken zufaellig die Freund von Melly, mit denen sie gekommen ist, wieder getroffen. Lima ist halt ein Dorf...



Oase
Unser erster richtiger Stop war in Ica, von wo aus wir in die Oase Huacachina gefahren sind, von der alle, die wir getroffen haben, nur geschwaermt haben. Hat unsere Erwartungen auch zur Gaenze erfüllt. Das Wetter war spitze und es war sehr beeindruckend, von Sanddünen eingeschlossen zu sein. Das Klettern auf diese war etwas anstrengend, aber der Sonnenuntergang, den wir dann erlebt haben, war all die Mühe wert. Dann haben wir auch noch eine Tour gemacht mit Buggies und hatten den verrücktesten Fahrer überhaupt, der sich nur so über die Dünen geschmissen hat. War aufregender als jede Achterbahnfahrt und dazwischen sind wir auch noch auf Bretter gesstiegen und haben uns die Dünen runter geschmissen. Also wie Snowboarden, aber im Sand und mit niedrigerer Geschwindigkeit.
Einen Bootsausflug haben wir dann auch noch gemacht auf die Islas Ballestas, bei dem wir Seeloewen, Pinguine und jede Menge Vogelscheisse gesehen haben. War ein ganz netter Trip, aber ich hab das ja alles schon gesehen in netterer Atmosphaere (es lebe das Land der Kiwis).

 
 


Ein kleines Geldproblem hatten wir auch schon, mit Blüten. Aber das gehoert glaub ich nicht oeffentlich auf einen Blog und irgendwas muss ich ja daheim auch noch zu erzaehlen haben, also unter 4 Augen gibt es davon mehr.


Cuzco
Im Moment befinden wir uns in der Stadt der Inca, von wo aus man den Machu Picchu machen koennte, wenn nicht grad die Professoren streiken würden und alle Strassen und Brücken mit Steinen zumachen. Auch die Züge fahren nicht, da die Schienen geblockt werden. Jetzt heisst es umplanen. Im Moment wissen wir noch nicht genau, was wir machen, aber das Geheimnis wird im naechsten Eintrag dann gelüftet.

 


Heimatgefühle
In Cuenca waren wir in einem Kaffeehaus mit dem Namen Cafe Austria, welches uns unser lieber Reisegefaehrte "Lonely Planet" empfohlen hatte. Dort haben wir mal wieder ein Stückchen Oesterreich genossen (Wiener Eiskaffee und Sachertorte) und haben eine neue Aussprachart für unsere geliebte Sachertorte kennen gelernt: Satschertorte.

Und als wir in Canoa waren hab ich vergessen zu erwaehnen, dass wir 2 Oesterreicher getroffen haben und dann gleich ganz aus der Naehe: aus Traismauer und St. Poelten. Hab natürlich gleich den Dialekt erkannt und sie darauf angesprochen. Beide haben in einer Behindertenwerkstatt gearbeitet, gekündigt und reisen jetzt ein Jahr lang um die Welt.
Und dann komm ich nach Peru und seh unsere Landesfarben gleich ein paar mal: die Flagge von Peru ist naemlich wie unsere, nur vertikal statt horizontal gestreifelt, aber wenn sie nach unten haengt ist sie die selbe. Also: Österreich lebe hoch!

Freitag, Juni 29, 2007

Ecuador II

Nariz del Diabolo
Gluecklicherweise konnten wir noch die letzten Tickets fuer eine ganz spezielle Zugfahrt ergattert, die jedoch nicht mehr so ganz speziell ist. Landschaftlich war es sehr toll, allerdings darf man seit einerm Monat oder so nicht mehr auf dem Dach des Zuges sitzen, da laut Erzahelungen 2 Japaner oder Asiaten (sagen wir mal Leute asiatischer Herkunft) aufgestanden sind und ein Tunnel oder ein Telefonkabel (sagen wir mal ein Hindernis) sie gekoepft hat.



Chimborazo
Mit ueber 6800 m der hoechste Berg Ecuadors und wir waren (fast) ganz oben. Wir sind mit einem Auto auf 4700 m gebracht worden, dann ging es zu Fuss auf 5000 m gewandert, was zu den anstrengensten Dingen zaehlt, die ich je gemacht habe. Vielleicht hat der Luftmangel auch eine Rolle gespielt, aber vor allem war es das “Durch-den-Schnee-stapfen” mit nicht so guten Wanderschuhen und bei eisiger Kaelte und der Hauptgrund war wohl der Wind, der einem den Schnee ins Gesicht geblasen hat, dass es sehr weh getan hat. Nach der Anstrengung gab es eine kleine Staerkung und dann ging es auf die Raeder, fertig, los und runter den Berg.




Canoa
Unser erster Strandurlaub ist etwas ins Wasser gefallen, daher waren wir in diesem kleinen Staedtchen nur ganz kurz und haben uns gleich auf den Weg weiter in den Sueden gemacht, nach...


Montañita
Wo etwas mehr los ist und sich im Wasser die Surfer nur so tummeln. Cocktails haben wir gestern getrunken fuer 1,50$, wobei die Happy Hours hier um 18.00 starten und bis zum Barschluss hin durchgehen. Mal schauen, wie lang wir hier haengen bleiben.



Whale Watching
Heute waren wir mit einem Boot draussen am Meer und haben uns auf die Suche nach Walen gemacht, welche auch erfolgreich war. Haben ein paar Gruppen von Buckelwalen gesehen, nur springen wollte keiner fuer uns.



Geld
Damit man sich vorstellen kann, wie das Geldausgeben hier so ist im Vergleich zu meinen Erfahrungen mit den Staaten: Das teuerste Zimmer, das wir bis jetzt zu zweit hatten war 15$ (die haben US Dollar hier als Waehrung). Mittasgsmenues gibt es ueberall fuer 1,50 – 2,50 $ mit Suppe, Hauptspeise und oft noch einem Getraenk. Nur Ausfluege und Trips sind halt meist etwas teurer.

Das Erlebnis Busfahrt – Fortsetzung
Nach etwa 30$ Ausgaben an Busfahrten und demensprechend etwa 30 Stunden Fahrt haben wir noch mehr Geschichten zu berichten. Die Fahrt aus Baños raus beispielsweise hat sich als nicht ganz so leicht herausgestellt, obwohl wir unter den wenigen Gluecklichen waren, die ueberhaupt die Stadt ohne groessere Umwege verlassen konnten. An einer Stelle mussten alle Passagiere den Bus verlassen, der Bus ist alleine ueber einen Erdrutsch auf der Strasse gefahren, die Leute sind alle nachgerannt (ja, wirklich gerannt) und wieder eingestiegen.
Bei einer anderen Busfahrt wurden wir von einer Strassensperre ueberrascht und mussten aus dem Taxi, das uns von einer Station zur anderen bringen sollte, in einen kleinen Truck und in einen weitern umsteigen, um dann zum Bus zu gelangen. Die Strassensperren waren sehr lustig gemacht, mit 2 querstehenden Bussen bzw. einem langen LKW Anhaenger oder einfach aufgeschuetteter Erde. Der Grund der Sprerre war nicht wirklich auszumachen, vermutlich zu schlechte Strassen, aber gearbeitet wurde trotzdem nicht daran.